Sonntag, 24. November 2019

DER AMOKLÄUFER -Krimi-Hörspiel von Stefan Zweig (2006)

(Quelle Foto S.S. Lenape (American Passenger Ship, 1912) : Wikimedia / Source: U.S. Naval Historical Center Photo #: NH 102877.As a work of the U.S. federal government, the image is in the public domain. )

Dradio Kultur sendet am Montag (25.11.19) um 22:03 Uhr einen Krimi von Stefan Zweig: DER AMOKLÄUFER, eine Hörspielbearbeitung von Christoph Prochnow. (Zuletzt im März 2015 gesendet)

1912 auf dem Atlantik. Für die Lady im Sarg ist es die letzte Reise von Batavia nach Europa. Im Auftrag von Lord Hastings, der den plötzlichen Tod seiner jungen Frau restlos aufgeklärt wissen will, begleitet Privatdetektiv Livingston die Überfahrt. 

An Bord des Überseedampfers macht er den deutschen Arzt Dr. Brand ausfindig, der die Wahrheit wissen müsste, denn ihn hatte die sterbende Lady zu Hilfe gerufen. 

Welche tragischen Verstrickungen den Arzt jedoch mit dem Geheimnis der stolzen Schönen verbinden und bis zum Äußersten treiben, wird man dem Ehemann kaum erklären können. 

Stefan Zweig, 1881 in Wien geboren, 1942 in Brasilien gestorben, studierte Germanistik und Romanistik. Er arbeitete als Journalist, Übersetzer und Korrespondent. Frühe Gedichte ("Silberne Seiten", 1901), Novellenbände ("Brennendes Geheimnis", 1911; "Sternstunden der Menschheit", 1927). Seine großen Biografien wie "Maria Stuart" (1935) und „Joseph Fouché" (1929) machten ihn weltberühmt. 1934 emigrierte er nach London. 1940 wurde er englischer Staatsbürger. In Brasilien nahm er sich mit seiner zweiten Frau das Leben.

Christoph Prochnow, geboren 1942, studierte an der Filmhochschule Babelsberg, arbeitete im DEFA-Studio für Spielfilme und schreibt seit 1973 Hörspiele. Lebt in Berlin. Deutschlandradio produzierte „Todesphantasie“ (2008) und „Der letzte Schritt“ (2010). 2011 treten in „Der Zahn des Voltaire“ zum ersten Mal Kommissar Joubert und Assistent Cocu auf. Das ungleiche Paar ermittelte auch in „Zolas Schornstein“ (2014) und „Van Goghs Schweigen“ (2015).

Komposition: Zeitblom 
Regie: Ulrike Brinkmann 

Mit Michael König, Hans Teuscher, Maxim Mehmet, Hans Diehl, Joachim Schönfeld, Falk Rockstroh und anderen 
DLR Kultur 2006 
53 Minuten 

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