Dienstag, 31. Januar 2012

MAIN-KRIMIS: Lauf in den Tod & Der Mann mit den zarten Händen

Krimi-Rezension von Jörg Völker
Ein einsames Leben. Eine außergewöhnliche Gabe. Ein tödliches Schäferstündchen. In einem Bornheimer Mietshaus wird Marie-Luisa Bonner, 46, unter seltsamen Umständen getötet. In seinem dritten Fall stößt Andreas Rauscher, Frankfurter Kommissar und Apfelweinliebhaber, zunächst nur auf mysteriöse Blutergüsse, ein blondes Haar und viele offene Fragen. Es entwickelt sich ein mitreißender Krimi, der von einsamen Herzen, unerfüllten Sehnsüchten und schuldigen Händen handelt.

Angst und Entsetzen im Frankfurter Niddatalpark. Ein toter Läufer liegt am Ufer der Nidda. Andreas Rauscher, Kommissar und Apfelweinliebhaber, macht sich auf die Jagd nach dem Joggermörder. Er taucht ein in die Welt der Kilometerfresser, Bestzeiten und Endorphine. Die heile Läuferwelt beginnt zu bröckeln und der Fall entwickelt sich zu einem Wettrennen auf Leben und Tod.


Ich hatte die Gelegenheit, nach „Robin Tod“ die beiden früheren Krimis von Gerd Fischer zu lesen : „Der Mann mit den zarten Händen“ und „Lauf in den Tod“.

Wiederum ist Kommissar Andreas Rauscher mit seinem Team mit den Ermittlungen beschäftigt. Die Fälle, die in Frankfurt am Main spielen, sind mit viel Lokalkolorit gezeichnet und haben ein herrlich schräges Personal aus allen Gesellschaftsschichten.

Der Frankfurter Dialekt und das „Nationalgetränk“ Ebbelwoi kommen nicht zu kurz.

Persönliche Meinung:
3,5 Sterne (von 5 möglichen)

Der Autor, der ganz besonders bei „Lauf in den Tod“ die Besonderheiten des Läufermilieus und seine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse einfließen läßt, zeigt auf, wie die Polizeibehörden unter dem Druck der Öffentlichkeit stehen und oft mit knapper Personaldecke arbeiten müssen, aber trotzdem mit Routine, entsprechender Intelligenz und Kombiniergabe oder (und) mit Hilfe von „Kommissar Zufall“ die geforderte Aufklärung leisten. 

Beide Bücher vermitteln eine gepflegte und kurzweilige Krimi-Unterhaltung.

LAUF IN DEN TOD (216 Seiten) & DER MANN MIT DEN ZARTEN HÄNDEN (268 Seiten) sind bei Mainbooks als Taschenbuch für je 10,00 Euro erschienen.

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