Freitag, 6. Januar 2017

DER SCHNEEMANN - Zweiteiliges Krimi-Hörspiel von Jörg Fausers (2010)


Teil 1 des oft gesendeten zweiteiligen Krimi-Hörspiels DER SCHNEEMANN wird von NDR Info am Samstag (30.04.15) um 21:50 Uhr gesendet. Autor Jörg Fauser . Der 2. Teil läuft nächste Woche zur gleichen Zeit. (Lief zuletzt im April 2015)

Blum, ehemaliger Student der Kunstgeschichte und Volkswirtschaft, versucht auf Malta einen Koffer mit dänischen Pornoheften zu verticken. Dank alter Probleme mit Interpol gestaltet sich sein Aufenthalt aber nicht so erfolgreich wie erwartet. Der Pornokoffer wird geklaut und Blums möglicher Abnehmer hat nichts als ein zerstörtes Hotelzimmer hinterlassen. 

Doch dann scheint sich Blums Schicksal ausnahmsweise mal zum Guten zu wenden: Ein geheimnisvoller Gepäckaufbewahrungsschein aus München führt ihn zum Hauptbahnhof der bayrischen Hauptstadt. Dort findet Blum einen Karton mit 20 Dosen Rasierschaum, Marke "Old Spice". In ihnen versteckt: 2,5 kg feinstes Kokain. 

Ein Dealer in Frankfurt verspricht die nötige Kohle, um endlich ein ungestörtes Leben auf den Bahamas beginnen zu können. Blum macht sich auf den Weg. Doch wie sollte es auch anders sein: Der Deal platzt und Blum findet sich plötzlich inmitten eines Netzes aus Rauschgiftprofis, Ermittlern und den verschiedensten persönlichen Interessen wieder.

Erzähler: Udo Schenk 
Blum: Ingo Naujoks 
Cora: Birgit Minichmayr 
Haq: Bodo Primus 
Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann 
Produktion: SWR 2010/Ursendung 
Länge: 55 Minuten

Jörg Fauser, (1944-1987) geboren in Bad Schwalbach, gestorben zwischen Feldkirchen und München-Riem. Studierte Ethnologie und Anglistik. In den 70er Jahren schrieb er für den Rockmusiker Achim Reichel Songtexte, ihre Single »Der Spieler« gelangte in die ZDF-Hitparade. Er schrieb Essays, Gedichte, Erzählungen, Drehbücher, Romane und Kriminalromane. 1979 erschien der Gedichtband »Trotzki, Goethe und das Glück« und der Erzählband »Alles wird gut«, 1981 sein Erfolgsroman »Der Schneemann«. 1985 schrieb er mit Dagobert Lindlau ein Drehbuch für einen Film über organisiertes Verbrechen. Posthum erhielt er 1988 den Friedrich-Glauser-Preis

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