Mittwoch, 14. Dezember 2016

DIE AFFÄRE LEOPOLD-LOEB - Krimi-Hörspiel von Rolf Schneider (2004) nach wahrem Kriminalfall (1924)

1925 Richard Loeb (links) und Nathan Leopold (rechts)
Quelle Foto Wikimedia / Bundesarchiv: Bild 102-00652
* unter Creative-Commons-Lizenz CC-BY-SA 3.0
DIE AFFÄRE LEOPOLD-LOEB, die dem Krimi-Hörspiel am Samstag (17.12.16) um 21:05 Uhr bei NDR Info zugrunde liegt, ist ein wahrer Kriminal-Fall. Er schockierte Mitte der 20er-Jahre die ganze USA und wird heute noch als Justizbeispiel herangezogen. Lief zuletzt im Januar 2016.

Am 21. Mai 1924 kommt der 14-jährige Bobby Franks nicht nach Hause. Seine Eltern wohnen in einem der besseren Viertel Chicagos. Man vermutet, dass eine Erpressung dahinter steckt, jedenfalls geht das aus einem anonymen Brief hervor, der am nächsten Morgen zugestellt wird. 

Gerade als die Eltern des Jungen den Forderungen nachkommen wollen, wird Bobbys Leiche entdeckt. Ist es wirklich eine Erpressung, oder steckt ein Sexualverbrechen dahinter - oder gar eine antisemitische Aktion? 

Eine Brille wird am Tatort gefunden, die nur einem Träger aus reichem Haus gehören kann. Das ist die erste heiße Spur, die die beiden Studenten Nathan Leopold und Richard Loeb ins Visier der Ermittler rückt. Was die Kriminalisten dann herausfinden, widerspricht all ihren Erfahrungen.

Von Rolf Schneider, geboren 1932 in Chemnitz, aufgewachsen in Wernigerode. Seit Ende der 50er Jahre freier Schriftsteller. 1976 einer der Erstunterzeichner der Biermann-Protestresolution. Über fünfzig Hörspiele, u.a. "Zwielicht" (Hörspielpreis der Kriegsblinden 1966). Zuletzt beim MDR: "Die Affäre d'Aubray" (MDR/RBB 2004), "Die Affäre Leopold-Loeb" (RBB/MDR 2004), "Nach der Liebelei" (ORF/MDR 2006) und "Feuer an bloßer Haut" (MDR 2007).
Regie: Christoph Dietrich

Mit: Wolfgang Condrus, Ulrich Anschütz, Andrea Sawatzki, Hermann Treusch, Markus Meyer, Christian Berkel, Hans-Jürgen Hürrig, Markus Hoffmann, Jens Wawrczeck u.a.

Produktion: RBB/MDR 2004
Länge: ca. 53'36

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