Montag, 19. Dezember 2016

DER WASSERMANN - Krimi-Hörspiel von Marlen Haushofer & Helmut Peschina (1999)


Die Geschichte zum Hörspiel DER WASSERMANN, das BR2 am Mittwoch (21.12.16) um 20:03 Uhr sendet, war zunächst unvollendet:

Rechtsanwalt Dr. Gayen hat die unangenehme Aufgabe, die Vormundschaft des fünfjährigen, behinderten Ferdinand Benedikt, genannt Nandi, anzutreten. Nandi lebt bei seinem Großvater und seiner Tante auf dem Lande, wo er seinen Phantasien nachhängen kann. 

Er hat nach dem Tod seiner Mutter ein beträchtliches Vermögen geerbt, das Dr. Gayen verwalten soll. Nandis Welt kennt nur eine einzige große Bedrohung: den Wassermann, der im Wasserfall neben dem Haus seiner Großeltern lebt und durch den Katarakt mit ihm spricht. 

Und dieser Wassermann wird eines Tages dafür sorgen, dass jemand sterben muss ... 

An dieser Stelle bricht das Fragment ab, das die früh verstorbene Autorin Marlen Haushofer hinterlassen hat. Der österreichische Hörspiel- und Theaterautor Helmut Peschina hat hier behutsam zu einem Schluss gefunden, der so von Marlen Haushofer selbst hätte stammen können und von ihren Erben autorisiert worden ist. 

Marlen Haushofer, eigentlich Marie Helene Frauendorfer, (1920-70), Autorin. 1968 Großer Österreichischer Staatspreis für Literatur. Werke u.a. "Das fünfte Jahr" (Erzählungen, 1952), "Die Tapetentür" (Roman, 1957), "Wir töten Stella" (Novelle,1958), "Die Wand" (1963, Roman). Weitere Hörspiele "Die Überlebenden" (RB 1955), "Ein Mitternachtsspiel" (WDR 1984, ORF 1990).

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