Mittwoch, 24. Februar 2016

DAS LEBEN IST ZUM KOTZEN - Krimi-Hörspiel (2002) Teil 1 der Schwarzen Trilogie (1947/48) von Leo Malet

Foto Paris 1945 Quelle: Wikimedia*
Das Leben ist zum Kotzen ist ein Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Léo Malet (Nestor Burma), das SWR2 am Freitag (25.02.16) um  22:33 Uhr sendet. Die »Schwarze Trilogie«, die mit ihren surrealistischen Einflüssen eine Sonderstellung in der Krimi-Literatur einnimmt, schrieb  Léo Malet 1947/48.

Eine “unheimliche Bande” hält die Presse in Atem: mehrere bewaffnete Überfälle, diverse Morde ... Man spricht von der Rückkehr der Bonnot-Bande, die in Frankreich schon einmal Faszination und Schrecken verbreitet hat. 

In einer halsbrecherischen Aktion wird Geld für die streikenden Bergarbeiter organisiert. Als dieser Coup vom anarchistischen Komitee als “individuelle Wiederaneignung” verurteilt wird, machen die Revolteure auf eigene Rechnung weiter. 

Auf sich selbst geworfen und in der Spirale von Illegalität und Kriminalität gefangen, trägt der Boden ihrer verzweifelten Gemeinschaft nicht. Neid entsteht, Einsamkeit, Verrat.

Léo Malet (1909–1990), Anarchist, Surrealist, Chansonnier, schrieb etwa 50 Kriminalromane

Aus dem Französischen von Sarah Baumfelder und Thomas Mittelstädt

Mit: Jens Wawrczeck, Oliver Stokowski, Frank Stöckle, Hanns Jörg Krumpholz u.a.
 
Musik: Henrik Albrecht
Hörspielbearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
(Produktion: SWR 2002)
Buchausgabe: Nautilus / CD-Edition: DAV
Länge: 55 Minuten

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*Diese Datei ist ein Werk eines Mitarbeiters der Streitkräfte der Vereinigten Staaten oder des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten, aufgenommen oder hergestellt während seiner offiziellen Anstellung. Als amtliches Werk der Bundesregierung der Vereinigten Staaten ist dieses Bild gemeinfrei.

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