Freitag, 16. Oktober 2015

BERLINER BLUT - Die Berliner Radio-Reporterin Emma ermittelt in ihrem 4. Fall

Krimi-Tipp von Jörg Völker

Emma Vonderwehr, die unkonventionelle Radioreporterin aus Berlin, soll über die Eröffnung einer Kunstausstellung in der Nationalgalerie berichten. Da passiert das Unglück : die Künstlerin Claire Elbar, neuer Star in der Szene, wird an ihrer neuen Skulptur ermordet aufgefunden.

Emma kommt dazu, versucht, eine Reportage mit O-Tönen zu gestalten. Dabei trifft sie auf einen Flüchtling im Gebüsch vor dem Gebäude, der ihr eine wirre Nachricht übermittelt.

Sie ist elektrisiert und wittert einen wichtigen Fall, auch nachdem sie sieht, wie merkwürdig sich der Mann der Ermordeten verhält und erfährt, dass sich das Opfer für den Abbau von Coltan in Afrika, seiner eigentlichen Heimat, interessiert hat. Dieses Erz ist extrem hitzebeständig und findet Verwendung in allen Smartphones

Der Abbau geschieht unter menschenunwürdigen Bedingungen. Die Radioreporterin findet schnell heraus, dass die Handyhersteller mittlerweile andere Lieferanten gefunden haben, bedingt durch den öffentlichen Druck.

Außerdem erfährt sie, dass der afrikanische Kunstmäzen Henry O., der die Ausstellung gesponsert hatte und auf dessen Druck hin Claire Elbar noch in die Ausstellung aufgenommen worden war, eine undurchsichtige Rolle spielt, auch was seine Geldquellen angeht.

Emma stürzt sich, wie gewohnt, sehr vehement in die Aufklärung des Falles. Sie schont dabei weder sich selbst noch ihre Familie.

Mechthild Lanfermann legt mit BERLINER BLUT, ihrem vierten Emma-Vonderwehr-Krimi, erneut einen sehr spannenden und gut recherchierten Kriminalroman mit der Berliner Radio-Reporterin Emaa vor, der eine unterhaltsame und lehrreiche Geschichte beinhaltet. Uneingeschränkt empfehlenswert!

Autorin: Mechthild Lanfermann
Format: broschiert
Seitenzahl: 352
Verlag: btb
Preis: 9,99 €
eBook-Version: 8,99 €

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