Donnerstag, 10. September 2015

DIE MUTTER DES MÖRDERS - Berührendes Krimi-Drama mit Natalia Wörner im ZDF

© ZDF und Nik Konietzny
Der Fernsehfilm der Woche DIE MUTTER DES MÖRDERS  ist ein Krimi-Drama, das das ZDF am 14. September um 20.15 Uhr ausstrahlt.

Nathalie Wörner spielt Maria, die Mutter des 20jährigen Matis, der bei seiner Geburt einen Herzstillstand und Sauerstoffmangel erlitten hat und seither geistig behindert ist. Tagsüber arbeitet er in einer Behindertenwerkstatt, Maria in einem Supermarkt und Matis braucht seinen strengen Tagesrhythmus und seine besonderen Rituale, womit seine alleinerziehende Mutter Maria auch gut zurecht kommt.

Im Nachbarhaus lebt Lea, ein hübsches, blondes Mädchen das noch zur Schule geht und ein Schwimmtalent ist. Ihre Reize, derer sie sich bewusst ist, nutzt sie ganz gezielt.

Gemeinsam mit anderen in einem Sammeltransport fährt Matis jeden Tag mit dem Bus zur Behindertenwerkstatt. Der Fahrer David Bacher (Axel Prahl) ist zwar ein lustiger Kumpel, weckt in Matis aber sexuelle Begierden, mit denen dieser nicht richtig umzugehen weiss.

Und so kommt es zu einer Belästigung von Lea, dem Mädchen der Nachbarn, weil Bacher gemeint hatte, alle Frauen wären käuflich.

Da wird Lea von ihrer Mutter tot im Garten aufgefunden, mit einem Stein erschlagen, ein Teil des Bikinis fehlt. Hauptverdächtiger ist Matis, der in Gewahrsam genommen wird und auf einen verständnisvollen Psychiater und einen unerbittlichen Kriminalbeamten trifft.

Die Situation überfordert ihn maßlos, Maria ist verzweifelt und versucht alle Hebel, ob erlaubt oder unerlaubt, in Bewegung zu setzen, um die Unschuld ihres Sohnes zu beweisen. Mit ungeahnten Folgen...

Matis wird auf Grund mangelnder Beweise aus der Haft entlassen und kann weiter jeden Tag zu seiner geliebten Arbeit fahren. Bis der Fahrer David Bacher mit Maria in Kontakt tritt und das Drama erneut seinen Lauf nimmt.

Nicht nur die Problematik geistig behinderter Menschen wird hier aufgegriffen, sondern auch wie schnell ein Mensch zu einer Aussage gebracht werden kann, wie viel Indizien wert sind, wie Familien an Taten oder sogar an Nicht-Geschehenem zerbrechen können sind die Kernaussagen dieses berührenden Films.

Natalia Wörner, eine überzeugende Darstellung in dieser Rolle als Löwenmutter, Axel Prahl, der ach so witzige Chauffeur, dem man behinderte Menschen anvertraut, ein Kriminalkommissar, der es üblicherweise mit Menschen zu tun hat, die sich klar ausdrücken können und ein Psychiater, der sein Bestes gibt zum Wohl von Matis.

Achtung: Bis zum Schluss dabei bleiben! Die letzte Wende erfolgt in den Schlussminuten, noch in den letzten Sekunden fällt die wichtigste Entscheidung. 

Drehbuch                           Christian Schnalke
Regie                                 Carlo Rola
Kamera                              Nicolay Gutscher
Musik                                 Enis Rotthoff
Redaktion                          Daniel Blum
Die Rollen und ihre Darsteller
Maria                                  Natalia Wörner
Matis                                  Lucas Reiber
David Bacher                     Axel Prahl
Kommissar Simon             Ernst Stötzner
Dr. Benjamin                      Sylvester Groth
Lea Gräf                             Jeanne Goursaud
Sebastian Kreutzer            Rainer Strecker
Elias Kreutzer                    Sebastian Anklam
Kriminalassistent               Frederik Funke
Hennings                           Thomas Limpinsel
Anna Gräf                          Christine Sommer
Verena                               Regine Zimmermann
Julia                                   Muriel Wimmer
u.a.

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