Mittwoch, 9. April 2014

BRUDER KEMAL - Krimi-Hörspiel von Jakob Arjouni


Das Krimi-Hörspiel BRUDER KEMAL vom verstorbenen Autor Jakob Arjouni wird in der Nacht von Freitag auf Samstag (12.04.14) um 00:05 Uhr im Deutschlandfunk zu hören sein. (Lief zuletzt im Dezember 2013)

Der Frankfurter Privatdetektiv Kayankaya meldet sich zurück: älter, entspannter, cooler und sogar in festen Händen. Die Bankierstochter Valerie de Chavannes bestellt Kayankaya in ihre Villa im Frankfurter Diplomatenviertel und beauftragt ihn, ihre verschwundene 16-jährige Tochter Marieke zu finden. Wahrscheinlich ist sie mit einem älteren Mann zusammen, der sich als Künstler ausgibt.

Ein einfacher Fall, meint Kayankaya, wie auch der Fall des marokkanischen Schriftstellers, den er während der Frankfurter Buchmesse beschützen soll. Doch zusammen führen die zwei Fälle zu Mord, Vergewaltigung und Entführung. Und Kayankaya kommt in den Verdacht, ein Auftragskiller zu sein. Dabei will er eigentlich nur eines: mit seiner langjährigen Freundin Deborah ein ruhiges, entspanntes Leben führen.

Jakob Arjounis Romane mit dem deutsch-türkischen Ermittler zählen längst zu den Klassikern der Kriminalliteratur. "Bruder Kemal" (2012) bleibt der fünfte und definitiv letzte "Kayankaya-Roman" von Jakob Arjouni.Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte zahlreiche Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele.

Jakob Arjouni starb mit nur 48 Jahren im Januar 2013 in Berlin. Mit seinem ersten Kayankaya-Roman "Happy Birthday Türke" (1985), von Doris Dörrie 1991 verfilmt, gelang ihm der große Durchbruch. 1992 erhielt er den Deutschen Krimi-Preis. Seine Bücher sind in 23 Sprachen erschienen. Arjouni lebte bis zu seinem Tod am 17. Januar 2013 vorwiegend in Südfrankreich. (Hörspiele u.a. KISMET)

Hörspielbearbeitung und Regie: Alexander Schumacher
NDR 2013 | 55 Minuten

Mit: Hüseyin Michael Cirpici, Judith Rosmair, Anja Herden, Adam Bousdoukos, Leonie Rainer, Stephan Schad, Siemen Rühaak, Oscar Ortega Sanchez, Sandra Borgmann, Wolf-Dietrich Sprenger, Jan Schütte, Christian Redl, Rafael Stachowiak

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