Mittwoch, 5. März 2014

SHINING GIRLS (Hörbuch) - Zerrissen und wenig stimmig

Autorin: Lauren Beukes
Verlag: DAV
Auflage: Februar 2014
Sprecher: David Nathan
5 Audio CD mit 400 Min.
gekürzte Lesung
Preis: 19,99 Euro
Krimirezension: Dagmar Werner

Ein Mörder aus der Vergangenheit. Das Mädchen das ihm entkam. Eine Jagd, längst vorbei ist und doch erst beginnt ...

Chicago zur Zeit der Großen Depression. Lee Harper lebt auf der Straße. Er ist kaltblütig, hochgefährlich, von llungen betrieben. Seit er die strahlend schöne Tänzerin Jeanette sah, träumt er von seinen "Shining Girls". Er will nur eines: ihr Licht für immer auslöschen. Eines Tages fällt ihm der Schlüssel Zu einem alten Haus in die Hände - ein Portal. 

Von nun an reist Harper durch die Zeit, um zu töten. Niemand kann ihn stoppen. Keiner vermag sie spuren zu deuten, die er am Tatort hinterlässt. Dinge, die noch nicht oder nicht mehr existieren. Doch dann überlebt eines von Harpers Opfern. Der jungen Kirby gelingt es, die unmöglichen Puzzleteile zusammenzusetzen. Und sie beginnt, den Killer durch die Zeit zu jagen. 

Was so vollmundig und wirklich vielversprechend spannend in der Ankündigung daher kommt, kann im Hörbuch leider überhaupt nicht bestehen.

Durch die ständigen Zeitreisen wirkt die Geschichte auseinander gerissen und wenig stimmig. Der Hörer kann dem Handlungsstrang nur sehr schwer folgen. Dadurch verliert man leicht den Faden und damit dann auch letztlich das Interesse am Weiterhören. 

Einzige Säule der Story ist Kirby und ihr bitterböser Sarkasmus. Doch auch die Stärke dieses einzelnen Charakters und ein guter Sprecher wie David Nathan können den Spannungsbogen bis zum Ende hin nicht alleine tragen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Roman als Leseexemplar besser überzeugen kann, obwohl das bei dem fehlenden Thrill leider nicht wirklich zu erwarten ist.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.