Montag, 2. Dezember 2013

ICH BIN DEIN MÖRDER (Hörbuch) - Leider kein durchgängiger Spannungsbogen

Autor: Ben Berkeley
Verlag: audiomedia verlag
Auflage: September 2013
Sprecher: Frank Engelhardt
gekürzte Lesung
6 Audio CD mit 463 Min.
Preis: 16,99 Euro

Sam Burke, bis vor einiger Zeit für das FBI als Ermittler für Serienmörder tätig, arbeitet jetzt als Dozent an der Universität in Harvard. Seine Lebensgefährtin Klara Swell ist Privatdetektivin. 

Beide haben sich geschworen, sich nur noch in der Theorie, aber niemals mehr in der Praxis mit der kranken Psyche von Serienmördern zu beschäftigen. Das gelingt ihnen gut, bis eines Tages ein Brief für Sam ankommt. 

Darin berichtet ein Mann namens Tom, dass er über Jahre hinweg 24 Frauen getötet habe. Er will wissen, warum Sam ihn nicht suche. Zeitgleich bekommt Klara ein Jobangebot. Sie soll Chefermittlerin der „Lost Souls Foundation“ (Stiftung zur Aufdeckung unentdeckter Mordserien) werden. 

Schnell wird klar, dass sowohl Sam als auch Klara ihr Versprechen nicht einhalten und wieder auf Mörderjagd gehen werden.

Persönliche Meinung:
3,5 Sterne (von 5 möglichen)

Nachdem mich das erste Werk des Autors „Judaswiege“ sehr begeistert hatte, war ich mehr als gespannt auf „Ich bin Deine Mörder“. Das Wiedersehen bzw. -hören mit Sam und Klara, als auch mit den Nebenfiguren Adrian, Pia und Anwalt Stein, gestaltete sich leider nicht ganz so spannend wie erwartet.

Es hat mich gestört, dass Sam und Klara als Paar anfangs nicht mit offenen Karten gespielt haben und es anscheinend an einer soliden Vertrauensbasis der beiden zu einander fehlt.

Auch die späteren Ereignisse sind in einer echten Beziehung schlichtweg unmöglich. Die Raffinesse des Anwaltes Stein hat mir hingegen sehr gut gefallen.

Insgesamt dauerte es leider eine ganz Weile, bevor die Story Tempo aufnahm. Fast jedes Mal wenn ich dachte, dass nun richtig Spannung aufkommt, konnte diese leider nicht gehalten werden.

Schade, dass die Geschichte nicht, wie im ersten Hörbuch, von David Nathan gesprochen wird. Frank Engelhardt macht seine Sache gut, aber im Vergleich ist seine Leistung eindeutig schwächer.

Vielleicht wäre meine Bewertung aber nicht ganz so kritisch ausgefallen, wäre ich nicht aufgrund der „Judaswiege“ mit so vielen Erwartungen an das Hörbuch gegangen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.