Dienstag, 26. November 2013

MORD IM HERBST (Hörbuch) - Kurt Wallander wie man ihn kannte...

Autor: Henning Mankell
Verlag: der Hörverlag; 
Auflage: November 2013
Sprecher: Axel Milberg
ungekürzte Lesung 
3 Audio CD mit 3 Std. 10 Min
Preis: 14,99 Euro 

Kurt Wallander träumt von einem Haus auf dem Land. Seine jetzige Wohnung in teilt er mit seiner erwachsenen Tochter Linda. 

Allmählich fühlt er sich neben der selbstbewussten jungen Frau immer einsamer und möchte am liebsten nur noch fort. Als sein Kollege Martinsson ihm ein ländlich gelegenes Haus eines verstorbenen Familienmitglieds anbietet, fährt er dorthin und besichtigt es ausführlich. 

Im Garten wartet eine böse Überraschung auf Wallander. Aus der Erde ragt eine skelettierte Hand. Wenig später stellt sich heraus, dass es ein ganzes Skelett ist, welches schon über 60 Jahre in der Erde legt. 

Zusammen mit Martinsson beginnt Wallander mit Ermittlungen, die sich äußerst schwierig gestalten.

Persönliche Meinung: 
3,5 Sterne (von 5 möglichen)

Geradlinig und schnörkellos startet das Hörbuch von Henning Mankell. 

Die recht kurze Story -nur gut 3 Stunden Hörzeit- beginnt im Jahr 2002 (in der Chronologie gehört sie vor „Der Feind im Schatten“). Wallanders Vater ist schon gestorben, er selbst noch völlig gesund und Linda schon Polizeianwärterin. 

Wie bei Wallander-Hörbüchern gewohnt liest Axel Milberg und der Hörer findet schnell in die Geschichte hinein. 

Das Team um Kurt Wallander ist altbekannt, die allgemeine Stimmung wie üblich eher negativ und wehmütig, was den Kommissar selbst betrifft. Eben ein „typischer Wallander“, allerdings ohne große Überraschungen. Wer ihn mag, der wird auch dieses Hörbuch mögen. Für Einsteiger in Mankells Krimireihe ist es nicht zu empfehlen.

Alles in allem ein gut gelungener und ruhiger Krimi, der ohne reißerische Szenen auskommt.

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