Mittwoch, 9. Oktober 2013

EIFELTEUFEL - Geschickte Mischung aus Thriller und modernem Heimatroman

Krimi-Rezension von Jörg Völker

In der Eifel sinkt ein U-Boot, der Kapitän ertrinkt dabei. Doch was zur Hölle macht ein U-Boot in einem Trinkwasserspeicher, in dem sogar das Schwimmen verboten ist? 

Kommissar Fischbach würde alles andere lieber tun, als sich dieser Frage zu stellen. Zum Beispiel die Kochkunst seiner Frau genießen. 

Aber es bleibt nicht bei einem Toten, und bald jagt er mit seinem Kollegen Welscher einen Serientäter durch die Eifel, der durch überaus kunstfertige Mordmethoden auffällt. (Verlagsinfo)

Persönliche Meinung: 
4,5 Sterne (von 5 möglichen)

Der Autor Rudolf Jagusch verknüpft in seinem neuen Kriminalroman EIFELTEUFEL geschickt Elemente des Thrillers (die Jagd nach einem Serientäter) mit denen des modernen Heimatromans (liebevolle und detailreiche Schilderungen der Landschaft, originelle Charaktere). 

Jagusch garniert dies mit der Beschreibung deftiger Mahlzeiten aus der Region. 

In einem wichtigen Handlungsstrang lässt er zusätzlich das bunte und für die Einheimischen verstörende Leben und Treiben in einer Hippie-Kommune wieder auferstehen.

Dem Autor gelingt auf diese Weise ein Regionalkrimi der guten Art, unterhaltsam, spannend und erdverbunden, der Lust auf weitere Bücher von ihm weckt!

Titel: EIFELTEUFEL 
Autor: Rudolf Jagusch
Format: broschiert
Seitenzahl: 302
Verlag: Emons
Preis: 10,90 Euro
Preis eBook-Version: 8,49

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