Samstag, 6. Juli 2013

DIE EARLAM Chroniken 7 (Hörspiel) - Saga, bei der man die Vorgänger kennen muss

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Autor:  Gerry Streberg
Verlag: Independent Standard
Auflage: Juni 2013
Sprecher: Simon Jäger, 
Jan-Philipp Jarke, Jens Kauffmann
1 Audio-CD mit 51 Min.
Preis: 9,99 Euro



Krimirezension: Nicole Glücklich
Redaktionsmitglied Bakerstreet Chronicle

Bereits seit zwei Jahren erscheinen bei Independent Standard „Die Earlam-Chroniken“, das ambitionierte Projekt einer kleinen unabhängigen Produktionsfirma:

Im London des Jahres 1930 verschwindet eine junge Frau spurlos und die Ermittler vermuten, dass sie das nächste Opfer eines Serienmörders sein könnte. Ex-Polizist Paul Earlam, der nach einem tragischen Unfall an den Rollstuhl gefesselt ist, nimmt mit seinem Bruder Ethan die Ermittlungen auf und gerät samt seiner Familie bald selbst ins Fadenkreuz des Mörders...

Gerade erst erschien der siebte Teil der Saga und es ist den Hörspielen anzumerken, dass es sich um eine kleine Produktion handelt. Das viel größere Problem ist allerdings, dass es sich um eine ausschließliche Fortsetzungsgeschichte handelt, so dass es dem Zuhörer nicht möglich ist, in einer späteren Folge einzusteigen.

Kennt man die Geschichte nicht von Anfang an, versteht man absolut gar nichts. Hat man sie verfolgt, nehmen einen die Charaktere mit auf eine geheimnisvolle Reise zur Aufklärung eines Verbrechens.

Leider wirkt die Erzählung auf mich zu offensichtlich gestreckt und teilweise sogar ein wenig wie eine Seifenoper. Dafür finde ich den Preis von 10 Euro oder mehr pro Folge zu hoch, auch wenn im Jahr nur zwei bis drei Folgen veröffentlicht werden. 

Wer bereits von Anfang an dabei war, oder sich nachträglich hineinhören möchte, wird sicher dabei bleiben, um zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht. Für alle, die jedoch nur nach einer Unterhaltung für zwischendurch suchen, sind die Hörspiele eher ungeeignet.

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