Donnerstag, 27. Juni 2013

RUHE UNSANFT (Hörbuch) - Miss Marple-Krimi von Agatha Christie, gelesen von Katharina Thalbach

RUHE UNSANFT
Autorin: Agatha Christie
Verlag: Der Hörverlag;
Auflage: Juni 2013
Sprecherin: Katharina Thalbach
gekürzte Lesung
3 Audio CD mit 224 Minuten
Preis: 7,99 Euro
Krimi-Rezension: Nicole Ludwig

Die frisch verheiratete Gwenda Reed reist nach England um für ihren Ehemann und sich ein passendes Heim zu finden. Als sie zwischen Bäumen eine alte Villa entdeckt, weiß sie sofort, dass nur dieses eine Haus für sie infrage kommt. 

Sie lässt es renovieren und hat dabei häufig das Gefühl, das alte Haus schon zu kennen. Bestimmte Tapeten müssen an die Wände, eine Tür wird eingebaut und Stufen zum Garten angelegt. 

Es stellt sich heraus, dass diese Dinge schon vor vielen Jahren genau so angeordnet waren, wie Gwenda es jetzt für richtig hält. Sie zweifelt an ihrem Verstand und lenkt sich mit einer Reise zu Freunden ab. 

Dort trifft sie auf Mrs. Marple und vertraut sich der alten Dame an. Zusammen beginnen sie, Gwendas Familiengeschichte zu erforschen und plötzlich schwebt Gwenda in Lebensgefahr.

Persönliche Meinung: 
5***** (von 5 möglichen)

Agathas Christies Geschichten werden niemals alt. Auch wenn es für viele Dinge neue Namen gibt (z.B. Flashbacks), wirken die Stories immer so, als könnten sie auch heute passieren. 

Die leicht schrullige Mrs. Marple ist letztendlich natürlich wieder oberschlau und entlarvt einen Mörder, der dachte, davon gekommen zu sein. Alles ist sorgfältig durchdacht und löst sich so auf, dass sich der Hörer fragt, wieso er nicht selbst schon früher darauf gekommen ist.

Katharina Thalbach ist eine sehr passende Sprecherin für die Geschichte. Sie spricht eindringlich, versucht aber nicht, krampfhaft zu dramatisieren. Der Hörer fühlt mit Gwenda und hofft, dass sich alles zum Positiven wendet.

Selbst wenn man die Agatha Christie Krimis schon kennt, so hört man immer wieder gerne zu. Nie wird es langweilig und es ist immer wieder erstaunlich, mit wie wenig irrelevanten Nebenhandlungen die Autorin auskam. Sie beschränkte sich auf das Wesentliche und hatte es gar nicht nötig ihre Geschichten künstlich in die Länge zu ziehen.

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