Freitag, 7. Juni 2013

LEICHE IN ACRYL - Spannend, aber leider sehr fern der Realität

Krimi-Rezension von Jörg Völker

Ein höchst verlockendes Jobangebot führt Opernjournalist Tom Hartmann ins Milieu der Superreichen am südfranzösischen Cap Ferrat. Dabei gerät er nicht nur in dubiose Kunstgeschäfte, sondern auch in einen Strudel aus Schuld, Erpressung und Rache. 

Derweil ermittelt seine Exfrau Cathrine in Oslo in einem bizarren Mordfall. Die verstümmelte Leiche eines gefürchteten Kunstkritikers wurde mit Acryl übergossen und zur Ausstellungseröffnung in eine Galerie geliefert…(Verlagsinfo)

Persönliche Meinung:
4**** (von 5 möglichen)

Ein spannender Roman von Øystein Wiik, der überwiegend in der Kunstszenerie spielt. Wechselnde Handlungsstränge und Örtlichkeiten beschleunigen das Erzähltempo. 

Ein weit zurückliegendes Verbrechen wird peu a peu vom Opfer an den Tätern gerächt. 

Dabei entlarvt sich die Hohlheit des vordergründig kulturell so hochstehenden Kunstbetriebes, denn allein für Geld wird gefälscht, denunziert, betrogen und auch getötet.

Die Qualität des Buches wird leider dadurch etwas eingeschränkt, dass die Handlung zu unrealistisch ist. Deswegen nur 4 von 5 möglichen Sternen.

LEICHE IN ACRYL ist als Taschenbuch (320 Seiten) bei dtv in einer Übersetzung von Maike Dörries und Günther Frauenlob für 9,95 Euro erschienen

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