Dienstag, 14. Mai 2013

SO DUNKEL DIE NACHT - Polen zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Krimi-Rezension von Jörg Völker

Ein Serienmörder treibt sein Unwesen in Warschau und verübt grausame Ritualmorde an jungen Frauen: Er schneidet seinen Opfern die Kehle durch und lässt sie qualvoll ausbluten. 

Während die ersten Toten aus dem Rotlichtmilieu stammen, ist das dritte Opfer ein Mädchen aus gutem Hause. Anna Hwierut, die noch mit den traumatischen Folgen ihres letzten Falls zu kämpfen hat, sucht fieberhaft nach einer Verbindung zwischen den Mädchen, doch die Ermittlungen führen zusehends ins Nichts 

Bis unverhofft eine neue Spur auftaucht ist ein Polizist in die Morde verwickelt? (Verlagsinfo)

Persönliche Meinung:
5***** (von 5 möglichen)

Der Roman „So dunkel die Nacht“ ist Izabela Szolc 2. Band ihrer Warschau-Trilogie. 

Wie schon in dem Vorgänger-Roman „Der stille Mörder“ beschreibt die Autorin mit großer Genauigkeit den Gegensatz zwischen den Wünschen und Träumen ihrer Landsleute und der ernüchternden Wirklichkeit im heutigen Polen. 

Und mittendrin die junge Kommissarin Anna Hwierut, die auf der Suche nach einem ausgeglichenen Privatleben ist, unter der Trennung von ihrem Sohn leidet, nur eingeschränkt diensttauglich ist, aber trotz allem nicht nachlässt bei ihren schwierigen Ermittlungen. 

Ein weiteres geglücktes Buch der Autorin, spannend, informativ und zugleich unterhaltsam. Danke an den Prospero Verlag, der uns diese Literatur auf Deutsch zugänglich macht.

SO DUNKEL DIE NACHT ist broschiert (200 Seiten) beim Prospero Verlag in einer Übersetzung von Barbara Samborska für 12,95 Euro erschienen.

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