Samstag, 4. Mai 2013

MÖRDERISCHE SCHÄRENNÄCHTE - Diesen Hörbuch-Krimi will man nicht unterbrechen!

Autorin: Viveca Sten
Verlag: Lübbe Audio
Auflage: April 2013
Sprecher: Stephan Schad
gekürzte Lesung
4 Audio CD mit 325 Min.
Preis: 14,99 Euro
Krimi-Rezension: Nicole Ludwig

Der Psychologiestudent Markus Nielsen recherchiert für das Thema „Gruppendynamik“ und hat sich als Personenkreis seiner Nachforschungen eine Gruppe Männer ausgesucht, die in den 70-er Jahren auf der Insel Korsö bei der Militär-Eliteeinheit „Küstenjäger“ eingesetzt waren. Kurz nachdem er mit einigen von ihnen gesprochen hat, wird er tot in seinem Zimmer gefunden. 

Augenscheinlich hat er sich erhängt. Die Familie und Freunde sind überzeugt, dass Markus niemals Suizid begangen hätte. Als es weitere Tote unter den alten Soldaten gibt, stoßen Kommissar Thomas Andreasson und sein Team bei ihren Ermittlungen auf Geschehnisse bei den „Küstenjägern“, die niemals in der Öffentlichkeit bekannt geworden sind. 

Befindet sich einer von ihnen auf einem persönlichen Rachefeldzug?

Persönliche Meinung: 
5***** (von 5 möglichen)

Viveca Sten’s Werk hebt sich positiv von den klassischen Schwedenkrimis ab. Die Protagonisten sind weder depressiv noch alkoholkrank, sondern einfach sympathisch, ohne zu sehr „Gutmenschen“ zu sein. 

Auch sie haben ihre eigenen, persönlichen Probleme, aber die bleiben dort, wo sie hingehören, nämlich am Rand der Handlung. 

Der Focus liegt auf der Krimi-Story und es ist der Autorin gelungen, einen durchweg konstant spannenden Kriminalrioman zu schreiben. 

Stephan Schad als Sprecher ist einen sehr gelungene Wahl. Er spricht sehr überzeugend ohne zu übertreiben.

Ich mochte das Hörbuch gar nicht wieder abschalten, ohne zu wissen, wie es ausgeht, wer der Täter ist und wie die Vorkommnisse zusammenhängen. 

Das Vorlesen alter Tagebucheinträge sorgt immer wieder dafür, dass man sich sagt „die nächsten 5 Minuten MUSS ich unbedingt noch hören“.

Nach „Die Toten von Sandhamn“ die zweite Geschichte von Viveca Sten, die ich gehört habe und schon jetzt warte ich sehnsüchtig auf ihr nächstes Werk.

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