Samstag, 30. März 2013

DIE TOTE IM MAAR - Ein vermeintlicher Vulkanausbruch und seine Folgen...

Krimi-Rezension von Jörg Völker

Isabel Friedrich führt ein Bestattungsinstitut in der Eifel und denkt, der Tod sei ihr vertraut. Doch als Polizeitaucher nach einem vermeintlichen Vulkanausbruch im Weinfelder Maar eine Frauenleiche entdecken, beginnt ein Alptraum, dessen Verlauf sie nicht beeinflussen kann. 

Sind es die Nachwirkungen des Autounfalls, an den sie keine Erinnerung hat? Unversehens kehrt die Vergangenheit zurück und das Gesicht der Toten ist ihr auf einmal erschreckend bekannt ... (Verlagsinfo)

Persönliche Meinung: 4**** (von 5 möglichen)

Christopher, der Sohn des Bürgermeisters von Schalkenmehren, ist genervt von der Nachbarin Sophia Schäfer und ihrem ewigen Gerede, dass die Maare der Vulkaneifel gefährlich wären und Vulkanausbrüche dort zu befürchten seien.

Der zufällige Fund von Sprengstoff bringt den Jungen auf die Idee, die Nachbarin bei ihren allabendlichen Spaziergängen um das Weinfelder Maar durch eine Explosion zu erschrecken.

Zusätzlich soll mit Hilfe von Chemikalien das Wasser des Maares zum Aufschäumen und Verfärben gebracht werden. Sophia Schäfer soll glauben, ihre Schreckensvisionen seien Wirklichkeit geworden.

Mit Hilfe seiner Freunde Silvio und Alex schreitet er zur Tat, die aber gründlich missglückt, denn durch die Explosion wird eine Frauenleiche an die Wasseroberfläche getrieben. 

Der Leichenfund beendet die Beschaulichkeit des Ortes Schalkenmehren und seiner Umgebung. Familiengeschichten müssen neu geschrieben werden u. a. m. 

Eine gut erzählte und spannende Eifel-Geschichte von Ina May mit originellen Schauplätzen und interessanten Charakteren.

DIE TOTE IM MAAR ist broschiert (255 Seiten) im Emons Verlag für 9,90 Euro erschienen.

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