Montag, 25. März 2013

"AKTZENZEICHEN XY - Die Dokumentation" am Mittwoch im ZDF


© ZDF und zdf-bilderdienst
1967 geht "Aktenzeichen XY ungelöst" auf Sendung. 
Moderator Eduard Zimmermann (2.v li) 
Im Rahmen des Jubiläumsprogramms zum 50-jährigen Bestehen zeigt das ZDF "Aktenzeichen XY... ungelöst – Die Dokumentation" am Mittwoch, 27. März 2013 um 22.45 Uhr.

Anne Kauth und Ricarda Schlosshan erzählen in der 30-minütigen Doku die Erfolgsgeschichte der von Eduard Zimmermann erfundenen Fernsehfahndung. Dessen Tochter Sabine kommt ebenso zu Wort wie der heutige Moderator der Sendung, Rudi Cerne, sowie viele TV-Stars wie Marion Kracht, Heide Keller oder Volker Brandt, die ihre ersten Schauspielversuche in den "XY"-Filmfällen wagten.

"Den Bildschirm zur Verbrechensbekämpfung einzusetzen, meine Damen und Herren, das ist der Sinn unserer neuen Sendereihe." Mit diesen Worten begann Eduard Zimmermann im Oktober 1967 die erste Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst". Im damals noch jungen ZDF war ein Format geboren worden, das für Aufsehen, Kritik, Konflikte und unversöhnliche Positionen in der Gesellschaft sorgte. Es ist aber auch ein TV-Konzept, das in vielen Ländern adaptiert wurde. In Deutschland beäugte die Öffentlichkeit bis weit in die 70er Jahre hinein kritisch die enge Zusammenarbeit mit den Polizeidienststellen – trotz der großen Fahndungserfolge. Bis heute liegt die Aufklärungsquote bei den in "Aktenzeichen XY… ungelöst" vorgestellten Fällen bei 42 Prozent.

Für Millionen von Zuschauern war und ist die Sendung Kult und Gruselfaktor zugleich. "Das liegt daran, dass ja alles der Realität entspricht, der Zuschauer weiß, dass der im Film gezeigte Täter, Mörder, Entführer oder Vergewaltiger immer noch auf freiem Fuß ist", sagt Rudi Cerne. Um den Verbrechensopfern zu helfen, gründete Eduard Zimmermann 1976 den Verein "Weißer Ring". In der Dokumentation kommen Betroffene zu Wort, die ihm noch heute dafür dankbar sind.

1 Kommentar:

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.