Donnerstag, 3. Januar 2013

FEUERROT - Leicht und flüssig geschrieben, mit einer Portion trockenem Humor

Krimi-Rezension von Petra Querfurth

Was hat Angela Merckel mit Serienmord zu tun? Weil einer ihrer Beschattungsaufträge nicht nach Plan verläuft, fühlt sich die attraktive Detektivin für den Tod Corinna von Steinbecks verantwortlich. Denn nackt und mit entstellenden Verbrennungen im Gesicht wird die Leiche der Frau aus gehobenen Düsseldorfer Kreisen in ihrer Oberkasseler Villa aufgefunden. Schnell stellt sich heraus: Bei dem grausamen Mord handelt es sich nicht um eine Einzeltat. 

Offenbar treibt ein Killer, der es auf schöne rothaarige Frauen abgesehen hat, in Düsseldorf sein Unwesen. Angela Merckel mischt sich trotz der Warnung des zuständigen Kriminalkommissars Jan Jakobsen hartnäckig in die polizeilichen Ermittlungen ein und begibt sich dabei auf höchst gefährliches Terrain … (Verlagsinfo)

Nicht nur die Detektivin Angela Merckel, genannt Ela, nein auch ein Serienkiller sieht hier rot – feuerrot. Dieser hat eine Vorliebe für rothaarige Frauen und quält seine Opfer bestialisch bevor er sie tötet.

Sein letztes Opfer sollte Ela überwachen, was aber gründlich daneben geht – als Ela wartend im Auto einschläft wird dieses ermordet. 

Quirlig, spontan und nie um eine Antwort verlegen, macht sich Ela auf eigene Faust an die Spurensuche. Dabei kommt sie dem Kriminalkommissar Jan Jakobsen nicht nur beruflich in die Quere. Dieser ist zwar von der attraktiven Detektivin sehr angetan, verbittet sich aber jegliche Einmischung in seine Arbeit.

Und dann erhält auch Ela anonyme Anrufe, wie die rothaarigen Opfer zuvor.

Persönliche Meinung: 4 **** (von 5 möglichen)

Spannend und temporeich führt die Detektivin Ela die Leser an reale Düsseldorfer Orte.

Der Kriminalroman von Annegret Koerdt  ist in kurze Kapitel eingeteilt, diese werden immer wieder unterbrochen von Texten eines Mannes, der seine sexuellen Obsessionen auslebt, was die Geschichte teilweise sehr gruselig macht.

Leicht und flüssig geschrieben, mit einer Portion trockenem Humor – kurzum – gute Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger!

Das war „Angela Merckels erster Fall“ - es wird also weitere Krimis um die attraktive Detektivin Ela geben.

FEUERROT ist broschiert (328 Seiten) bei Ars Vivendi für 9,95 Euro erschienen.

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