Freitag, 21. Dezember 2012

ZWEI MARTIN SUTER-Filme im ZDF

aus "Der Teufel von Mailand"  © ZDF und SRF, Daniel Ammmann
Martin Suter gehört zu den bekanntesten Schweizer Krimiautoren der Gegenwart. Zwei seiner Bestseller wurden für das ZDF in Koproduktion mit dem Schweizer Fernsehen verfilmt:  "Der Teufel von Mailand" am Samstag, 22. Dezember 2012 um 21.45 Uhr, und "Der letzte Weynfeldt" am Samstag, 5. Januar 2013 um 21.45 Uhr.

DER TEUFEL VON MAILAND
Sonia Forster hat eine schlimme Zeit hinter sich: Ihre Ehe mit dem steinreichen Banker Frédéric Forster endete in einer Katastrophe. Seit ihr Mann versucht hat, sie zu töten, findet sie keine Ruhe mehr. Die junge Frau beschließt deshalb, erst einmal unterzutauchen.

Eher unerwartet bekommt sie die Stelle als Physiotherapeutin in einem neuer- öffneten Wellness-Hotel in Val Grisch im Unterengadin. Bereits die Fahrt dahin fühlt sich befreiend an, und Sonia ist gewillt, alles Schlechte und Böse hinter sich zu lassen, einen Neuanfang zu wagen. Bald schon freundet sie sich mit dem Masseur Manuel an, und auch den attraktiven Barpianisten Bob schließt sie ins Herz.

Die junge Besitzerin, Barbara Peters, ist Sonia ebenfalls sympathisch, auch wenn sie sich deren Situation nicht erklären kann. Das Hotel ist kaum ausgelastet, und damit sind die immensen Kosten für den Betrieb wohl nicht einmal annähernd gedeckt. Sonia, die auch im abgelegenen Engadiner Tal trotz ihrer guten Vorsätze immer noch gegen Ängste und Wahnvorstellungen kämpft, bemerkt zunächst nicht, dass die Stimmung der Dorfbewohner gegenüber den Angestellten des Hotels feindselig ist.

Val Grisch war bisher dem Tourismus verschlossenen geblieben und sollte dies nach Ansicht der Einheimischen auch bleiben. Erst, als sich immer unerklärlichere Dinge im Hotel ereignen, wird Sonia allmählich hellhörig. Haben die merkwürdigen Ereignisse vielleicht mit ihr selbst zu tun?

Als sie auf die alte Engadiner Sage vom Teufel von Mailand stößt, begreift sie, dass hier einiges nicht mit rechten Dingen zugeht und sie Teil eines makabren Spiels geworden ist. Die latente Gefahr wird immer greifbarer für die junge Frau. Bald erkennt sie mit erschreckender Klarheit, dass ihre Vergangenheit sie einzuholen droht und sogar ihr Leben in Gefahr ist …

DER LETZTE WEYNFELDT
Adrian Weynfeldt stammt aus einer wohlhabenden Familie, ist Experte für Schweizer Kunst, Mitte 50 und Junggeselle. Seine von den Schuhen bis zum Schlafanzug maßgeschneiderte Welt besteht aus einer überschaubaren Zahl an kontrollierbaren Beziehungen und immer gleichen Tagesabläufen. 

Doch eines Abends treibt ihn das Fehlen einer Olive für seinen Drink aus der Wohnung in eine nahegelegene Bar. Dort begegnet er einer schönen Frau, deren direkte Art und ungeschliffenem Charme Adrian sich nicht entziehen kann. 

Entgegen seinen Gepflogenheiten nimmt er Lorena mit nach Hause. Am nächsten Morgen steht sie außerhalb der Balkonbrüstung und will hinunterspringen. Dem ungelenken Weynfeldt gelingt es, sie von ihrem Vorhaben abzuhalten. Von nun an macht Lorena ihn für ihr Leben verantwortlich und verleitet ihn dazu, ihr mehrfach aus finanziellen Engpässen zu helfen. 

So beginnt er, ihre Schulden bei einem Mann namens Pedroni zu begleichen, von dem Lorena angibt, er sei ein Geldeintreiber. Dann bittet ihn sein alter Freund Dr. Baier um einen unmöglichen Gefallen: Weynfeldt soll eine Fälschung des Gemäldes "Le Salamandre" von Felix Vallotton zur Auktion freigeben. 

Doch was hat Lorena damit zu tun? Und wird Weynfeldt, der bisher mit dem Fälscher- und Erpressermilieu nichts am Hut hatte, der Versuchung widerstehen? (Quelle ZDF)

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