Samstag, 15. Dezember 2012

3 LESUNGEN mit Kurz-Geschichten von Ferdinand von Schirach


Christian Berkel liest am 17. und 18.1212 um 08:30 Uhr auf NDR Kultur drei Erzählungen von Ferdinand von Schirach. Von Schirach wurde 1964 in München geboren, arbeitet seit 1994 als Strafverteidiger in Berlin. Er ist der Enkel des NS-Mannes Baldur von Schirach. Die eigene Familiengeschichte dürfte ihn für die Bedeutung von Recht und Gerechtigkeit besonders sensibilisiert haben.

Christian Berkel liest drei Erzählungen aus dem Band "Carl Tohrbergs Weihnachten""Carl Tohrbergs Weihnachten" versammelt drei kurze Erzählungen über verfehlte Biographien. Die Selbsterkenntnis führt jeweils zur Katastrophe.

Christian Berkel liest die Erzählungen "Der Bäcker", "Seybold" und die Titelgeschichte aus dem Band "Carl Tohrbergs Weihnachten".

Burghart Klaußner liest am 19.12.12 um 08:30 die zwei Fallgeschichten von Ferdinand von Schirach: "Justiz" und "Ausgleich". Sie sind in dem Band "Schuld" erschienen. Trotz der kompromisslosen Sachlichkeit, mit der der Autor über Gewalt schreibt, sprechen seine Werke doch auch die Sprache humorvoller Menschlichkeit.

Als Schriftsteller trat von Schirach erstmals im August 2009 an die Öffentlichkeit. Seine Erzählungsbände "Verbrechen" und "Schuld" wurden, genau wie sein erster Roman "Der Fall Collini", zu internationalen Bestsellern. Übersetzungen sind in über 30 Ländern erschienen. Es gibt eine Verfilmung mit Josef Bierbichler.

Geschichten, in denen Ferdinand von Schirach von den Abgründen schreibt, die sich hinter vermeintlich ganz alltäglichen Dingen auftun. Nach eigener Aussage schreibt Ferdinand von Schirach "über die Verbrechen in unserem Staat, über Rache, Schuld und die Dinge, an denen wir heute noch scheitern".

"Bei Ferdinand von Schirach ist mehr Vendetta als Lametta", heißt es lakonisch in der Verlagswerbung. Trotz der kompromisslosen Sachlichkeit, mit der der Autor über Gewalt schreibt, sprechen seine Werke doch auch die Sprache humorvoller Menschlichkeit.

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