Donnerstag, 29. November 2012

MÖRDERISCHE ROSEN - Gut und spannend erzählt, doch mit Schwächen

Krimi-Rezension von Petra Querfurth

Profilerin Lea Berling wird nach zwei Jahren Abwesenheit der SoKo Düsseldorf zugeteilt. Kurz darauf erfolgt der erste Mord. Was hat er mit dem Tod ihres Mannes zu tun? Und wieso liegen neben jedem Opfer dunkelrote Rosen? 

Lea Berling ahnt: Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. (Verlagsinfo)

Lea Berling kehrt nach zwei Jahren Abwesenheit von der Insel Rügen nach Düsseldorf zurück. In Abgeschiedenheit hat sie versucht, über den gewaltsamen Tod ihres Mannes hinweg zu kommen. Er wurde bei einem Einsatz der Düsseldorfer Kripo erschossen. 

Kaum vom Team der SoKo Düsseldorf begrüßt, wird diese an einen Tatort abberufen. Der Mörder hat am Tatort drei dunkelrote Rosen zurückgelassen. Und genau dieses Indiz bringt die Polizei auf weitere vorangegangene Todesfälle. Die Opfer, alles ältere, alleinstehende Frauen, wurden vergiftet aber wie es verabreicht wurde und um welches es sich handelt, bleibt lange ein Rätsel. 

Lea Berling erstellt ein Profil des mutmaßlichen Täters und ein Phantombild, das nach Angaben von Zeugen erstellt wird, deuten auf den sympathischen, gutaussehenden Pathologen des Teams. Lea und ihr Kollege Martin Heller wollen es nicht glauben, zumal der Pathologe Alibis nachweisen kann. 

Und dann nimmt der Täter Kontakt zu Lea Berling auf, gibt vor sie persönlich zu kennen. Lea und ihr familiäres Umfeld geraten immer mehr in Gefahr und der Täter mordet weiter... 

Persönliche Meinung: 3,5 Sterne (von 5 möglichen)

Der Plot ist nicht ganz neu, aber dennoch recht spannend und gut erzählt. Ich würde diese Geschichte als Thriller einstufen. 

Obwohl mir recht schnell klar war, wie es zu den Ähnlichkeiten von Leas erstelltem Täterprofil mit dem Pathologen kommen konnte, war ich doch gefesselt von der Geschichte. 

Regina Fouqué beschreibt knapp und gut die polizeiliche Tätersuche und die Arbeit der Profilerin Lea Berling sowie die psychische Verfassung des Täters – wenn auch manchmal etwas klischeehaft. 

Im Finale dauerte es für meinen Geschmack etwas zu lange, bis auch bei den Ermittlern die Groschen fallen und sie das Rätsel endgültig entschlüsseln. Sehr ärgerlich empfand ich die Rechtschreibfehler, die sich durch den gesamten Roman ziehen!

MÖRDERISCHE ROSEN ist als Taschenbuch (284 Seiten) im Traumstunden Verlag für 9,95 Euro erschienen.

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