Sonntag, 7. Oktober 2012

SEIN LETZTER BURGUNDER - Nur für Weinliebhaber zu empfehlen

Krimi-Rezension von Britta Lischka

„Die Einladung zur Baden-Baden Wine Challenge kommt dem deutschen Weinjournalisten Henry Meyenbeeker, der mit seiner Freundin Isabella in Spanien lebt, wie gerufen. Seine Leidenschaft für Kaiserstühler Burgunder nimmt er zum Anlass, eine Woche früher anzureisen, um für sich Weine zu testen. 

Auf der Burgunder-Gala am Vorabend der Wine Challenge sind Weinexperten aus aller Welt vertreten, ebenso der britische Weinkritiker Alan Ember, der Star unter den Juroren. Man erwartet ihn am nächsten Tag zum Wettbewerb mit Hochspannung, doch er taucht nicht auf. 

Zu diesem Zeitpunkt liegt er bereits tot in seinem Hotelbett. Henry Meyenbeeker wird nun vom Veranstalter der Wine Challenge erpresst: Er soll den Mörder vor der Polizei finden, sonst wird seine berufliche Existenz zerstört. Isabella erhält indessen per E-Mail Drohbriefe. 

Bei einem Anschlag auf ihre Weinkellerei in La Rioja verderben viele Tausend Liter Wein. Was hat die italienische Verbrecherorganisation ’Ndrangheta damit zu tun? Henry Meyenbeeker gerät bei seinen Ermittlungen selbst in große Gefahr … „ 

Persönliche Meinung: 5***** (von 5 möglichen)
(mit der Einschränkung, dass man sich für das Thema "Wein" sehr interessieren sollte)

Für Weinliebhaber und solche, die es werden wollen, ist dieser Wein-Krimi von Paul Grote absolut empfehlenswert. Die zu ermittelnden Kriminalfälle und die hervorragenden Weinkenntnisse des Autors machen diesen Krimi zu einem spannenden Lese-Erlebnis. 

Vor allem das Aufdecken der Verknüpfungen und die Hintergründe für den Mord erfordern viel Gespür. 

Hierfür vergebe ich gerne die fünf Sterne. Allerdings möchte ich bemerken, dass der Krimi für Leser, die nicht an Wein interessiert sind, langweilig wäre, da es zu einem großen Teil um Weinproben geht.

SEIN LETZTER BURGUNDER ist als Taschenbuch (Seiten) bei dtv für 9,95 erschienen.

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