Dienstag, 23. Oktober 2012

EDGAR ALLAN POE - Kriminalgeschichten neu im Insel Verlag erschienen

Krimi-Rezension von Jörg Völker

Dieser Band des Insel Verlags versammelt die spannendsten Kriminalgeschichten vom Meister des Unheimlichen: Die Morde in der Rue Morgue, Der entwendete Brief, Das Geheimnis um Marie Rogêt, Der Mann in der Menge, Der Goldkäfer.

Als Jugendlicher habe ich Erzählungen von Edgar Allan Poe gelesen. Der Autor hat mich schon damals sehr beeindruckt. Die vorliegende Sammlung „Kriminalgeschichten“ aus dem Insel-Verlag ist ein Wagnis, da es bereits viele Erzählsammlungen mit Werken von Poe gibt. Auch Einzelausgaben der hier vorgestellten Werke sind in großer Zahl erhältlich. 

Was mich aber beeindruckt hat, ist die Qualität der vorliegenden Übersetzung. Der Text gewinnt dadurch an Lesbarkeit, ohne dass Entstellungen oder Auslassungen festzustellen sind.

Auch ist das Buch relativ preiswert. Angesichts der Tatsache, dass Poe mit der Figur des Monsieur C. Auguste Dupin einen Vorläufer von Sherlock Holmes geschaffen, der mit analytischem Verstand und Kombinationsgabe selbst die rätselhaftesten Fälle lösen kann, wird die Lektüre dieses Bandes zu einem Muss für den passionierten Krimi-Leser.

Poe beweist seine große gestalterische Kunstfertigkeit, da er wirkliche Fälle, über die in amerikanischen Zeitungen berichtet wurde, nach Frankreich verlegte  und den dortigen Lebensumständen kongenial anpasste. 

Außerdem garantiert er für große Spannung. Diesen Band wage ich nicht mit Sternen zu bewerten, denn der Autorenname spricht für sich selbst!

"EDGAR ALLAN POE Kriminalgeschichten" ist als Taschenbuch (Seiten) im Insel Verlag für 8,99 Euro erschienen.

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