Donnerstag, 18. Oktober 2012

BELL IST DER NÄCHSTE - Spannender Wettlauf mit dem Täter, interessante Figuren & eine Prise Humor

Krimi-Rezension von Petra Querfurth

„Ich habe Henry Kormoran in seinem Apartment in der Linden Street getötet.“ So beginnt das anonym eingesandte Manuskript, das David Logan, Redakteur eines Krimimagazins, vor seiner Tür findet. 

Wenige Minuten zuvor wurde Logans Freundin, Detective Elizabeth Waishkey, in die Linden Street abberufen, um im Mordfall Kormoran zu ermitteln – und das Manuskript sieht weitere Opfer vor... (Verlagsinfo)

David Logan und Detectiv Elizabeth Waishkey, die schon im ersten Kriminalfall (Böse Dinge geschehen) von Harry Dolan gemeinsam ermittelten und sich auch persönlich näher gekommen sind, gehen auch in diesem Krimi wieder an den Start. Das geheimnisvolle Manuskript, das Logan vor seiner Bürotür findet, schließt mit den Worten „ Sutton Bell ist der Nächste.“ 

Der bereits ermordete Henry Kormoran und Sutton Bell waren vor siebzehn Jahren an einem versuchten Bankraub beteiligt. Nur eine Person konnte unerkannt entkommen. Deren Identität scheint für den Fall von größter Bedeutung zu sein. 

Doch jemand mit viel Einfluss und großer Skrupellosigkeit hält eine schützende Hand über den Unbekannten. Sind nun auch die anderen Bankräuber in Gefahr und wer hat ein Interesse daran sie zu töten? 

Persönliche Meinung: 5 ***** (von 5 möglichen)

Der Name des Täters wird in diesem Krimi sehr schnell offenbart, auch weil er passagenweise selbst zu Wort kommt. 

Sein Motiv und in welcher Beziehung er zu den Opfern steht, bleibt aber bis zum Schluss ein Rätsel. Einige Male dachte ich, das Geheimnis gelüftet zu haben aber bereits im nächsten Satz kam es ganz anders. 

Ein spannender Wettlauf mit dem Täter, interessante Figuren und eine Prise Humor haben mich hier überzeugt. Wohltuend empfand ich auch die beschriebene Partnerschaft der Hauptakteure Logan und Waishkey. Eine Liebe geprägt von gegenseitiger Achtung, Verständnis und Vertrauen.

BELL IST DER NÄCHSTE ist als Taschenbuch (480 Seiten) bei dtv in einer Übersetzung von Martin Ruben Becker für 9,95 Euro erschienen.

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