Mittwoch, 26. September 2012

SCHWARZE ROMANTIK - Die Faszination des Grauens, des abgründig Bösen in der Kunst (Ausstellung)

Salvador Dalí (1904–1989)Ballerina als Totenkopf, 1932 (eher 1939)
Öl auf Leinwand, 24,5 × 19,5 cm
Sammlung Merz / Kunstmuseum Liechtenstein, 
Vaduz© VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Heute beginnt die schaurig-schöne Herbstausstellung „Schwarze Romantik, die bis zum 26.02.13 zu sehen sein wird. Von Goya bis Max Ernst“ im Ausstellungshaus des Städel Museums (Dürerstraße 2, 60596 Frankfurt am Main).

Hier zeigen bildende Künstler das künstlerische Pendant zur "Literatur des Grauens.

Die ersten Ausstellungsansichten sowie der kurze Vorschaufilm zur Ausstellung geben einen Einblick in die tiefen Abgründe der menschlichen Seele, denen die Ausstellung anhand von mehr als 200 Gemälden, Skulpturen, Grafiken, Fotografien und Filmen nachspürt. 

Im Ausstellungs-Teaser erläutert der Kurator Dr. Felix Krämer das Konzept der „Schwarzen Romantik“. Die Faszination zahlreicher Künstler für das Abgründige, Geheimnisvolle und Böse spiegelt sich in den ausgestellten Werken von Goya, Johann Heinrich Füssli und William Blake sowie Théodore Géricault und Delacroix bis hin zu Caspar David Friedrich wider und zeichnet eine romantische Geisteshaltung ab, die seit dem Ende des 18. Jahrhunderts ganz Europa erfasste und bis ins 20. Jahrhundert hinein bei Künstlern wie Salvador Dalí, René Magritte oder Paul Klee und Max Ernst ihre unmittelbare Fortsetzung fand. 

Die Arbeiten erzählen eindringlich von Einsamkeit und Melancholie, von Leidenschaft und Tod, von der Faszination des Grauens und dem Irrationalen der Träume.

Aufbauend auf dem eigenen Sammlungsbestand präsentiert die Sonderausstellung im Städel bedeutende Leihgaben aus u. a. dem Pariser Musée d’Orsay, dem Musée du Louvre, dem Museo del Prado in Madrid oder dem Art Institute of Chicago. (Quelle Städel Museum)

Na, das ist doch genau die künstlerische Abwechslung, die ein echter Krimi-Leser an einem verregneten Herbstnachmittag braucht.

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