Freitag, 20. Juli 2012

WICKER MAN - Mystery-Thriller mit Nicolas Cage im ZDF Montags-Kino

© ZDF und Alan Markfield
Eine Free-TV-Premiere mit US-Star Nicolas Cage in der Hauptrolle präsentiert das ZDF Montagskino am 23.07.12 um 22:15 Uhr: "Wicker Man - Das Geheimnis der Insel".

Der Mystery-Thriller aus dem Jahr 2006 erzählt die Geschichte des Polizisten Edward Malus, der von einer alten Jugendliebe um Hilfe gebeten wird. Ihre Tochter ist spurlos verschwunden und keiner ist bereit, der alleinerziehenden Mutter beizustehen. Edward macht sich auf den Weg zur idyllischen Insel Summersisle, auf der nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen scheint.

Es scheint ein Tag wie jeder andere für den Verkehrspolizisten Edward Malus (Nicolas Cage) zu werden, doch dann wird er Zeuge eines furchtbaren Autounfalls. Die Insassen verbrennen vor seinen Augen.

Dieses Bild wird der alleinlebende Cop nicht mehr los, und als Monate später bei ihm der Hilferuf einer früheren Freundin (Kate Beahan) eingeht, zögert er nicht lange. Ihre Tochter Rowan (Erika-Shave Gair) ist spurlos verschwunden, doch die idyllische Insel Summersisle, auf der Mutter und Kind leben, hat das Mädchen wohl nicht verlassen.

Auf dem abgelegenen Eiland angekommen, stößt Edward auf sehr merkwürdige Verhältnisse. Die Inselbewohner reagieren sehr zurückhaltend, fast ablehnend auf seine Fragen, und seine Jugendliebe Willow scheint große Angst vor etwas zu haben.

Je länger der Polizist in diesem Fall recherchiert, desto offensichtlicher wird, dass er es bei der kleinen Inselgemeinschaft mit einer merkwürdigen Traditionen verbundenen Sekte zu tun hat. Das Oberhaupt der matriarchalisch geprägten Gruppe ist die resolute Sister Summersisle (Ellen Burstyn), die Edward misstrauisch beäugt und keinerlei Hinweis zum Verbleib des Mädchens geben kann.

Außerdem bereiten sich die Inselbewohner auf ein großes Fest vor. Langsam aber sicher steigt in Edward ein furchtbarer Verdacht auf. Ist vielleicht anlässlich des traditionellen Kostümfestes, das mit einer großen Opferzeremonie enden wird, an ein Menschenopfer gedacht?

Und ist es das, wovor die Mutter des Mädchens die ganze Zeit so große Angst hat?

Im Jahr 2006 übernahm Regisseur Neil LaBute ("Lakeview Terrace") die Aufgabe, das US-Remake des gleichnamigen britischen Horrorklassikers aus den 70er Jahren zu realisieren. Damals verkörperte Schauspiel-Legende Christopher Lee das diabolische Oberhaupt der Insel.

US-Star Nicolas Cage war so begeistert von dem britischen Original, dass er die amerikanische Neuauflage mitproduzierte. Regisseur LaBute nahm für die Modernisierung der Story, die auf einem Bühnenstück des britischen Dramatikers Anthony Shaffer basierte, nur wenige Änderungen vor.

Die Auffälligste war, dass er auf der traumhaft schönen Insel nun eine matriarchalisch geprägte Sekte ansiedelte, die Männer eigentlich nur noch als notwendige Beigabe zur menschlichen Fortpflanzung braucht. Eine provokante erzählerische Uminterpretation von LaBute, der schon in Filmen wie "In the Company of Men" oder "Your Friends & Neighbours" das komplizierte Verhältnis der Geschlechter mal zynisch, mal komisch thematisierte.

Der Begriff "Wicker Man" bedeutet soviel wie "Korbmensch" oder "Korbmann" und bezieht sich auf eine große, aus Weidenholz gefertigte Figur, die einst bei keltischen Ritualen verbrannt wurde, oft in Kombination mit einem Menschenopfer. Als reine Korbfigur wird ein derartiges Gebilde noch heute bei einem jährlich in Schottland stattfindenden Musik-Festival, dem so genannten Wickerman-Festival, verbrannt. Sendelänge 93 Minuten  

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