Montag, 30. Juli 2012

GRENZGÄNGER - Leider nicht überzeugend

Krimi-Rezension Petra Querfurth

Die Krankenschwester José Bruikelaer wird erhängt aufgefunden. Vollkommen unerwartet, am Abend zuvor hatte die lebenslustige junge Frau noch gefeiert. Kurze Zeit später der nächste Todesfall: ein Musiker, gestorben an einer Überdosis. 

Laut Freundin nahm er aber keine Drogen. Kommissar Toppe kommt ein böser Verdacht: Was, wenn jemand eine Rechnung zu begleichen hat? Und sie es mit einer Serie perfekt getarnter Morde zu tun haben? (Verlagsinfo) 

Das Autorentrio Leenders/Bay/Leenders kann es besser. Nachdem zwei Morde geschehen sind, identische Fingerabdrücke gesichert wurden und ein unangenehmer Zeitgenosse in das Visier der Polizei gerät, hält diese es lange nicht für nötig, Vergleichsabdrücke zu nehmen. 

Als der Hauptverdächtige endlich zur Fahndung ausgeschrieben wird, scheint es kompliziert zu sein ihn ausfindig zu machen, obwohl er ein äußerst auffälliges Auto fährt. Auch die sehr perfide durchgeführten Morde scheinen mir nicht recht zu dem doch noch gefassten Täter zu passen. 

Die Protagonisten werden ganz gut beschrieben, aber auch hier haben die vielen Dialoge mich eher gelangweilt. 

Die agierenden Polizisten scheinen mehr mit ihren persönlichen Problemchen beschäftigt, als mit der Ermittlung und so ergibt sich die Lösung der Fälle eher zufällig.

Dieser Krimi hat mich leider nicht überzeugt.

GRENZGÄNGER ist als Taschenbuch (272 Seiten) bei rororo für 8,99 Euro erschienen

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