Freitag, 8. Juni 2012

WACHTMEISTER STUDER greift ein - Krimi-Hörspiel von Friedrich Glauser aus 1954


Und auch an diesem Sonntag (10.06.2012) gibt es auf DRS Musikwelle Hörspiel um 14 Uhr einen Glauser Hör-Krimi. Diesmal eine fast 60 Jahre alte Produktion aus 1954: 

Wachtmeister Jakob Studer und sein frischgebackener Schwiegersohn, der Polizeikorporal Albert Wirz, bekommen es ausgerechnet am Abend von Wirz' Hochzeit im Hotel zum Sternen in Rothenstein mit einem Mordfall zu tun.

In Glausers Roman «Krock & Co.» (1941), der diesem Hörspiel zugrunde liegt, löst Wachtmeister Studer seinen vierten und letzten Fall. Bei Glauser spielt er im Appenzellerland, im Hörspiel von Peter Lothar im Baselbiet.

Mit: Schaggi Streuli (Jakob Studer, Wachtmeister), Paul Bösiger (Albert Wirz, Polizeikorporal), Emil Hegetschweiler (Karl Rechsteiner, «Sternen»-Wirt), Elfriede Volker (Anni Rechsteiner, «Sternen»-Wirtin), Robert Bichler (Ernst Graf, Velohändler), Max Haufler (Fritz Graf, Ernst's Bruder), Marianne Kober (Marthe Loppacher, Sekretärin bei Krock & Co.), Elisabeth Schnell (Ottilia Buffatto, Saaltochter), Hermann Brand (Joachim Krock, Inhaber von Krock & Co.), Ruedi Walter (Jean Stieger, Sekretär bei Krock & Co.), Raimund Bucher (Dr. Thommen, Arzt), Oskar Pfenninger (ein Student)

Dialektmitarbeiter: Hans Haeser
Regie: Albert Rösler
Produktion: SRF 1954
Dauer: 01:46:00

Friedrich Glauser (1896 ? 1938) gilt als einer der ersten deutschsprachigen Krimiautoren. In Wien wurde er als Sohn einer Österreicherin und eines Schweizers geboren. Als Vierjähriger verlor er seine Mutter, zu seinem Vater hatte er zeitlebens ein gespanntes Verhältnis. Das Sich-Einfügen in gesellschaftliche Normen war nicht Glausers Sache. Bereits in frühen Jahren überwarf er sich mit allen Autoritäten, die ihn «zurechtzupfen» wollten. 1918 liess ihn sein Vater entmündigen. Ab da führte Glauser ein unstetes, ruheloses Leben u.a. als Fremdenlegionär, Hotelportier, Kohlegrubenarbeiter, Gärtner. Er war morphiumsüchtig, weshalb er immer wieder in Heilanstalten interniert wurde. Die «Wachtmeister Studer»-Krimis schrieb er in seinen letzten drei Lebensjahren.

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