Samstag, 7. Januar 2012

KARWOCHE - Lebensecht und glaubwürdig gezeichnete Protagonisten

Krimi-Rezension von Jörg Völker

Die Kultkommissare Wallner und Kreuthner ermitteln wieder Als Polizeiobermeister Kreuthner von seinem Spezl Kilian Raubert zu einer Wettfahrt herausgefordert wird, lässt er sich nicht lumpen. Mit 150 km/h rauschen sie den Achenpass runter Richtung Tegernsee.
Bei einem halsbrecherischen Überholmanöver fegt Kreuthner fast ein entgegenkommendes Auto von der Straße – am Steuer ausgerechnet sein Chef, Kommissar Wallner. Kreuthner versucht, das Autorennen als dienstliche Aktion zu tarnen, und führt spontan eine Straßenkontrolle durch.

Dabei bietet sich den Polizisten ein schockierendes Bild: Im Laderaum von Rauberts Lkw kniet eine Tote, das Gesicht zu einer grotesken Fratze verzerrt …
(Verlags-Info)

Persönliche Meinung:
4,5 Sterne (von 5 möglichen)

Ein fesselnder Kriminalroman von Andreas Föhr, der durch seine Ursprünglichkeit und Naturverbundenheit lebhaftes Interesse an der Landschaft rund um den Tegernsee und den Schliersee zu wecken vermag.

Hinzu kommt noch, dass sowohl die Kriminalpolizisten als auch das übrige Personal des Krimis den Leser anziehen, weil sie lebensecht gezeichnet sind und glaubwürdig handeln. Im Strudel der Ereignisse geht es halt nicht immer ordentlich zu und auch Polizisten sind nur Menschen und schlagen einmal über die Stränge. 

Nur gemeinsame Anstrengungen aller Ermittler ermöglichen schließlich die Aufklärung der rätselhaften Mordtaten.

All das wird spannend erzählt, und der Leser kann es gar nicht erwarten, dass der wahre Schuldige gefasst wird. Ein gelungener Krimi.

KARWOCHE ist als broschiert (400 Seiten) bei Knaur für 14,99 Euro erschienen.

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